Skip to content Skip to sidebar Skip to footer

Test: Die beste Gaming-Maus 2024 – Welche ist die perfekte Maus f├╝r dich?­čľ▒´ŞĆ

Was macht eigentlich eine gute Gaming-Maus aus? Und gibt es die perfekte Gaming-Maus?
Die zweite Frage ist schnell beantwortet, da man hier ganz klar Nein sagen kann. Zumindest gibt es keine universelle Maus, die f├╝r jeden Gamer gleicherma├čen geeignet ist. Insbesondere in Sachen Form und Tastenanzahl gibt es erhebliche Unterschiede. So, dass man sich vorher dar├╝ber Gedanken machen sollte, welche Spiele man ├╝berhaupt spielt, hat man eine eher gro├če oder kleine Hand und wie fasse ich die Maus ├╝berhaupt an? Es gibt tats├Ąchlich verschiedene Grifftechniken und nicht jede Technik passt perfekt zur jeder Maus. Das sind auf jeden Fall keine unerheblichen Faktoren bei der Suche nach der f├╝r dich perfekten Gaming-Maus!

Wir haben uns einmal f├╝nf M├Ąuse genauer angeguckt und diese getestet. Vorweg ist zusagen, dass keine Maus besonders schlecht ist und es sich deshalb hier auch nur um eine pers├Ânliche Meinung der Redaktion handelt.

Technisch gesehen merkt man heutzutage als normaler Spieler kaum noch einen Unterschied. Im Test haben wir M├Ąuse im Wert von 50 bis 150 Euro. Um erfolgreich zu spielen, braucht man aber nicht unbedingt eine teure Maus, auch wenn diese nat├╝rlich Eigenschaften hat, welche andere M├Ąuse vielleicht nicht haben. Hier kommt es aber auch auf pers├Ânliche Vorlieben an.

Doch wollen wir einmal n├Ąher auf die getesteten M├Ąuse eingehen. Getestet haben wir M├Ąuse von Razer, Logitech, Roccat und NZXT.


Cobra Pro von Razer

Beginnen tun wir mit der Cobra Pro von Razer:
Die Cobra Pro ist f├╝r 150ÔéČ im Razer Shop erh├Ąltlich. Bei anderen Anbietern kann man sie etwas g├╝nstiger erhalten. Sie ist damit schon eher im h├Âheren Preissegment angesiedelt. Wir schrieben bereits, dass es sich hier um pers├Ânliche Meinungen handelt und keine Maus im Test durchgefallen ist. Unser Praktikant hat die Maus zum Beispiel als seine Lieblingsmaus ausgew├Ąhlt. Warum das so ist, darauf gehen wir sp├Ąter noch etwas n├Ąher ein.

Die Cobra Pro hat auf jeden Fall einige Features zu bieten, die nicht jede Maus anbietet. Hierzu geh├Ârt zum Beispiel die 11-Zonen-RGB-Beleuchtung. Mit dieser kann man ganz individuell die Beleuchtung der Maus einstellen. Insgesamt macht das nat├╝rlich keinen besseren Gamer aus dir, aber es macht auf jeden Fall einen guten Eindruck. Ob man dieses nun als unn├Âtig ansieht oder als cooles Feature bleibt nat├╝rlich dir ├╝berlassen.

Mit insgesamt zehn Tasten hat die Maus auf jeden Fall die meisten Tasten in unserem Test. Nat├╝rlich gibt es auch noch M├Ąuse mit mehr Tasten, aber f├╝r die meisten Spieler sollten diese ausreichen. Zudem sind die auch noch gut angeordnet und so auch gut nutzbar. Noch mehr Tasten verwirren den ein oder anderen Spieler sicher mehr, als dass sie ihm helfen. Bei der Cobra Pro kann man auf jeden Fall sagen, dass die Tasten Sinn machen und gerade bei Spielen wie Hogwarts Legacy clever genutzt werden k├Ânnen. Dadurch erspart man sich doch die ein oder andere Belegung auf der Tastatur und kann so eventuell schneller und komfortabler reagieren.

Die Maus bringt insgesamt rund 77 Gramm auf die Waage. Damit geh├Ârt sie tats├Ąchlich eher schon zu den schweren Modellen im Test, und das obwohl sie in den Abmessungen die kleinste ist. Vermutlich liegt dies auch etwas an der RGB-Beleuchtung. Positiv zu erw├Ąhnen ist aber, dass man dieses Gewicht nicht sp├╝rt. Durch ihre guten Gleiteigenschaften gleitet sie sanft und schnell ├╝ber das Mauspad.

Wenn man sich die technischen Daten einmal anschaut, dann f├Ąllt einem vielleicht ins Auge, dass die Maus nur ├╝ber eine Abfrage von 1.000 Hertz verf├╝gt. Die meisten von euch werden dieses aber sicherlich nicht bemerken und wem das doch ein Dorn im Auge ist, kann diese mit dem Zubeh├Âr Razer Mouse Dock Pro auch erh├Âhen.

Wir sind  Euch noch der Frage, warum unser Praktikant diese Maus als Lieblingsmaus auserw├Ąhlt hat, schuldig geblieben. Die Antwort ist ganz einfach. Es liegt an der Gr├Â├če der Maus. Sie ist die kleinste im Test und ist ideal f├╝r kleinere H├Ąnde oder Nutzer der Fingertip-Griff-Technik. Wer eine gr├Â├čere Hand hat und diese auch gerne vollfl├Ąchig auf der Maus ablegt, der findet hier nicht die perfekte Maus.

Wir haben alle M├Ąuse auch im AIM Trainer getestet. Das hei├čt nichts anderes, als dass wir gepr├╝ft haben, wie viele Ziele wir in einer bestimmten Zeit mit der Maus treffen. Die Unterschiede sind hier allerdings sehr gering. Sch├Ân ist auch die M├Âglichkeit, per Knopf die DPI-Anzahl zu ├Ąndern und das in beide Richtungen, so dass man schnell hin und her schalten kann.

Fazit: Die Cobra Pro ist eine sehr gute Maus, welche ├╝ber eine gute Verarbeitung verf├╝gt. Features wie die RGB-Beleuchtung runden das Ganze ab. Erw├Ąhnenswert ist auch, dass diese Maus als einzige per Bluetooth verbunden werden kann und die gute Akkulaufzeit, sowie die Anzahl der gut angelegten Tasten. Wer also nicht so gro├če H├Ąnde hat oder die Fingertip-Grip-Technik verwendet, kommt an dieser Maus kaum vorbei.


Nachtrag: Razer hat die 8000Hz kabellose Abfrage bei weiteren Gaming-M├Ąusen eingef├╝hrt, um die Reaktionszeit zu verbessern. Diese Aktualisierung ist die Modelle Viper V2 Pro, DeathAdder V3 Pro, Cobra Pro, Basilisk V3 Pro und Viper V3 HyperSpeed verf├╝gbar und wird ├╝ber das Razer Synapse-Software-Update bereitgestellt.


NZXT Lift 2

Die zweite Maus in unserem Test ist die NZXT Lift 2.Genau genommen haben wir hier zwei M├Ąuse getestet und zwar die Modelle: Symm und Ergo. Technisch gesehen handelt es sich hierbei um zwei identische M├Ąuse. Einzig im Design unterscheiden sie sich.

Die Lift 2 Symm bringt nur 58 Gramm auf die Waage, auch die Ergo ist mit 61 Gramm nicht viel schwerer. Hierdurch lassen sie sich sehr gut auf dem Mauspad hin und her bewegen. Im Design erkennt man aber auch, dass hier auf jedes weitere Gramm verzichtet wurde. Insbesondere wenn man sich die Unterseite einmal anschaut, ist diese sehr minimalistisch. Ein weiterer Grund f├╝r das geringe Gewicht k├Ânnte sein, dass sie keinen Akku ben├Âtigt. Es handelt sich hierbei um die einzige Maus im Test, die kabelgebunden ist. Hier muss man pers├Ânlich entscheiden, ob man dieses mag. Das Kabel sp├╝rt man aber kaum, da es sich nicht verknotet oder verheddert. Fr├╝her sagte man, dass Gaming-M├Ąuse mit Kabel im Vorteil sind. So schafft die Maus auch eine Abfrage von 8.000 Hertz.

Heutzutage ist der Unterschied f├╝r die meisten Spieler kaum merkbar, und wenn man nicht gerade eine St├Ârquelle in der N├Ąhe hat, kann man sagen, es sei mittlerweile eher Geschmacksache, ob man eine Maus mit oder ohne Kabel bevorzugt.

Im Design ist die Ergo deutlich h├Âher wie die Symm. Die Ergo ist deshalb besonders f├╝r die Palm-Grip-Technik geeignet. Das bedeutet, dass man die Handfl├Ąche vollfl├Ąchig auf die Maus legt. Die Symm hingegen ist etwas schlanker und eignet sich daher eher f├╝r den Claw-Grip und Fingertip-Grip-Technik. I

nsgesamt hat die Maus f├╝nf Tasten. Dabei ist auch ein DPI-Schalter, mit dem wir w├Ąhrend des Spiels ganz einfach die DPI verstellen k├Ânnen.

Fazit: Die beiden M├Ąuse sind die g├╝nstigsten im Test. Sie sind trotzdem gute Gaming-M├Ąuse und wer mit kabelgebundenen M├Ąusen kein Problem hat, sollte hier auf jeden Fall einen Blick drauf werfen. Die Ergo ist allerdings nur f├╝r Rechtsh├Ąnder geeignet. Durch ihren hohen R├╝cken ist sie sehr angenehm anzufassen, wenn man diese mit der kompletten Handfl├Ąche umfasst. Die Symm hingegen ist flacher. Man erkennt an der NZXT Lift 2, dass eine gute Gaming-Maus nicht unbedingt teuer sein muss.


Logitech G Pro X Superlight 2

Als vierte Maus haben wir die Logitech G Pro X Superlight 2 getestet. Mit rund 170ÔéČ UVP ist sie die teuerste Maus im Test. Sie ├╝berzeugt durch ein schlichtes und geradliniges Design.

Trotz ihrer Gr├Â├če kommt sie nur mit 60 Gramm Gewicht daher. Auf so etwas wie RGB-Beleuchtung wurde verzichtet. Man hat sich hier auf das Wesentliche konzentriert. Mit einer Akkulaufzeit von bis zu 95 Stunden wei├č sie zu ├╝berzeugen.

Die Maus f├╝hlt sich angenehm an und passt sich gut meiner Handform an. Insgesamt ist die Maus f├╝r mittlere bis gro├če H├Ąnde geeignet. F├╝r kleinere H├Ąnde k├Ânnte sie etwas zu gro├č sein. Sie l├Ąsst sich am leichtesten ├╝ber das Mauspad gleiten. Dies liegt sicherlich auch an dem geringen Gewicht.

Allerdings hat die Maus auch die wenigsten Tasten im Test und kommt nur mit vier Tasten daher. Verzichtet wurde hier auf einen DPI-Schalter. Man kann die DPI also nicht schnell w├Ąhrend des Spiels umschalten. Das ist insbesondere nervig, wenn man vielleicht noch auf der Suche nach der richtigen DPI ist oder vielleicht auch mit verschiedenen DPI-Anzahlen im Spiel spielt.

Fazit: Sie ist sehr pr├Ązise in ihrer Bewegung und l├Ąsst sich leicht ├╝ber das Mauspad gleiten. Durch ihre Gr├Â├če ist sie f├╝r alle Grifftechniken geeignet und ├╝berzeugt durch eine gute Verarbeitung. Der fehlende DPI-Schalter f├╝hrt zu einem halben Stern Abzug.


Roccat Kain 200

Zum Schluss haben wir noch die Roccat Kain 200 getestet. Sie ist mit rund 70ÔéČ im mittleren Preissegment angesiedelt und verf├╝gt ├╝ber eine RGB-Beleuchtung.

Mit ihren 105 Gramm ist sie die schwerste Maus im Test und dieses merkt man leider auch. Die Maus l├Ąsst sich nicht so leicht ├╝ber das Mauspad gleiten. Die technischen Daten sind auch nicht so hoch wie bei der Konkurrenz. So sind die Daten f├╝r die meisten nicht bemerkbar, das Gewicht allerdings schon.

Von der Form her liegt die Maus gut in der Hand und ist f├╝r mittlere bis gro├če H├Ąnde geeignet. Sie verf├╝gt insgesamt ├╝ber 6 Tasten inklusive DPI-Schalter, welche gut zu erreichen sind. Sie ist schon eher eine gr├Â├čere Maus, gerade wenn man sie gegen die Cobra Pro vergleicht. Die Verarbeitung ist durchaus solide. Was genau die Maus so schwer macht, ist nicht ersichtlich.

Der Akku kann es nicht sein, mit 50 Stunden Akkulaufzeit ohne RGB-Beleuchtung hat sie die schlechteste Akkulaufzeit im Test.

Fazit: Die Roccat Kain 200 ist eine solide Maus, die durch eine gute Form und Verarbeitung ├╝berzeugt. Einzig das hohe Gewicht und die nicht perfekten Gleiteigenschaften f├╝hren dazu, dass sie die schlechteste Bewertung im Test erh├Ąlt.


Gesamtfazit:

Zusammengefasst kann man sagen, dass alle M├Ąuse im Test einen guten Job machen. Hier kommt es tats├Ąchlich auf die individuellen Vorlieben an. Auch wenn technisch alle M├Ąuse grunds├Ątzlich solide sind und sich gut f├╝rs Gaming eignen, haben sie doch unterschiedliche St├Ąrken und Schw├Ąchen. Insbesondere in Form, Gewicht und Tastenanzahl unterscheiden sie sich, au├čerdem in Extras wie RGB-Beleuchtung. Am Ende kann man sagen, dass die beiden teureren Modelle doch leicht die Nase vorne haben, aber auch die g├╝nstigeren Modelle durchaus zu ├╝berzeugen wissen.

Sign Up to Our Newsletter

Be the first to know the latest updates

[yikes-mailchimp form="1"]