in aufgeräumter Schreibtisch ist nicht nur angenehmer fürs Auge, sondern auch deutlich praktischer – vor allem beim Zocken, Streamen oder Aufnehmen von Videos und Podcasts. Genau hier setzen Mikrofonarme an. Sie bringen das Mikrofon in die perfekte Position, ohne wertvollen Platz auf dem Tisch zu blockieren.
Für unseren Test haben wir uns zwei Modelle von MAONO genauer angeschaut:
den günstigen MAONO BA20 und den deutlich massiveren MAONO BA92. Beide verfolgen das gleiche Ziel – Ordnung und Flexibilität – setzen dabei aber auf unterschiedliche Konzepte.
Lieferumfang & erster Eindruck
MAONO BA20 – günstig und unkompliziert
Der BA20 kommt sehr übersichtlich daher:
Im Karton befinden sich der Schwenkarm, eine Tischklemme sowie die Mikrofonhalterung. Alles ist bereits vormontiert, was den Einstieg besonders einfach macht. Schon beim ersten Anfassen wird jedoch klar: Hier steht Leichtbau im Vordergrund. Das Material ist solide, aber spürbar filigraner als beim größeren Bruder.
MAONO BA92 – deutlich massiver
Der BA92 wirkt direkt eine Klasse höher. Die Arme sind nicht vormontiert, lassen sich aber schnell und unkompliziert zusammenstecken. Die Tischklemme ist spürbar massiver und vermittelt sofort mehr Stabilität. Insgesamt wirkt der BA92 deutlich wertiger und robuster.
Montage & Flexibilität
BA20: Schnell aufgebaut, sehr beweglich
Der BA20 ist in unter einer Minute montiert. Tischklemme festziehen, Mikrofon anschrauben, fertig. Dank Federmechanik ist der Arm sehr flexibel, lässt sich 360 Grad drehen und nimmt wenig Platz ein. Ideal für kleinere Schreibtische oder Nutzer, die ihren Arm regelmäßig auf- und abbauen möchten.
BA92: Stabil, aber weniger verspielt
Auch der BA92 ist schnell montiert, benötigt aber etwas mehr Platz. Er ist ebenfalls 360 Grad drehbar, fühlt sich aber durch die Schraubmechanik deutlich straffer an. Ein echtes Plus: der integrierte Kabelkanal, der für ein aufgeräumtes Setup sorgt – ein Feature, das der BA20 nicht bietet.
Stabilität & Traglast
MAONO BA20
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Traglast: bis ca. 1–1,1 kg
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Für leichte bis mittelgroße Mikrofone absolut ausreichend
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Bei schwereren Mikros stößt die Federmechanik an ihre Grenzen
Der BA20 ist kein Profiarm, erfüllt aber exakt das, was man in dieser Preisklasse erwarten darf.
MAONO BA92
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Traglast: bis ca. 2 kg
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Sehr stabil, kaum Nachfedern
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Ideal für schwerere Mikrofone oder dauerhaft montierte Setups
Hier merkt man deutlich, dass der BA92 für langfristige Nutzung konzipiert ist.
Platzbedarf & Einsatzgebiet
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Kleiner Schreibtisch: klarer Vorteil für den BA20
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Großer Schreibtisch / feste Montage: BA92
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Häufiges Auf- und Abbauen: BA20
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Dauerlösung mit sauberem Kabelmanagement: BA92
Wichtig: Der teurere Arm ist nicht automatisch die bessere Wahl – es kommt stark auf den verfügbaren Platz und die Nutzungsgewohnheiten an.
Multifunktionalität
Beide Arme sind nicht nur für Mikrofone geeignet. Dank Standard-Gewinde (3/8″ & 5/8″) lassen sich auch:
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Kameras
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Ringlichter
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kleine Leuchten
problemlos montieren. Mit passenden Adaptern sind die Einsatzmöglichkeiten nahezu unbegrenzt.
Bewertung
MAONO BA20
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Stabilität: ★★★★☆☆☆ (6,5–7/10)
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Flexibilität: ★★★★★★★★☆☆ (8/10)
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Preis-Leistung: ★★★★★★★★☆☆ (8/10)
Gesamtwertung: 7,5 / 10
MAONO BA92
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Stabilität: ★★★★★★★★☆☆ (8/10)
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Verarbeitung: ★★★★★★★★☆☆ (8/10)
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Flexibilität: ★★★★★★☆☆☆☆ (6,5/10)
Gesamtwertung: 7–7,5 / 10
Fazit
Beide MAONO-Mikrofonarme machen genau das, was sie sollen – und das zuverlässig.
Der BA20 ist die perfekte Lösung für Einsteiger, kleine Schreibtische und flexible Setups mit begrenztem Budget.
Der BA92 richtet sich an Nutzer, die eine dauerhafte, stabile Lösung suchen und etwas mehr Platz zur Verfügung haben.
👉 Unser Tipp:
Nicht der Preis entscheidet, sondern dein Schreibtisch und dein Einsatzzweck.
