Fabian geschrieben von  Feb 13, 2017

Findet Dorie

Bei manchen Filmen fragt man sich ob eine Fortsetzung wirklich von Nöten gewesen wäre. Oft fehlt es schlicht an neuen Ideen und es wirkt wirklich alles eher wie halb warm aufgebrüht. Bei Findet Dorie ist das zum Glück anders. Hier merkt man dass die Geschichte einfach noch nicht zu Ende erzählt wurde. Es wurde sich auch viel Zeit zwischen den Teilen gelassen.  Doch wurde die Zeit wirklich gut genutzt? Den Zuschauerzahlen zu beurteilen auf jeden Fall! Wir sagen dir wie gut der Film wirklich ist.

Der Anfang kommt einem irgendwie vertraut vor. Man könnte zu der Auffassung kommen man kennt das gesehene bereits. Dorie ist auf der Suche nach Ihren Wurzeln, wie bereits bei Findet Nemo geht es einmal quer durch das Meer. Schnell könnte man vielleicht meinen dass sich hier vielleicht wenig Neues ausgedacht wurde. Dieser Eindruck oder nennen wir es Befürchtung, wird zum Glück nicht durch den Film hindurch gezogen. Zwar ähnelt sich die Story zum ersten Teil doch stark, trotzdem überzeugen die Story und die Witze auf ganzer Linie.

Das „Findet Dorie“ klasse aussieht war zu erwarten. Schließlich kommt es aus dem Hause Pixar und da ist man schlichtweg nichts anderes gewöhnt. Nur mit cooler Animation lockt man heutzutage schon lange niemanden mehr ins Kino. Wie das Bild, so präsentiert sich auch der Ton auf höchstem Niveau. Doch worum geht es eigentlich in Findet Dorie genau?

Dorie wurde als kleines Kind von ihren Eltern getrennt. Leider hat sie ein kleines Problem und zwar vergisst sie alle paar Sekunden was sie eigentlich wollte. Nur Ihre Eltern vergisst sie nicht. Verzweifelt ist Sie auf der Suche nach Ihnen, doch keiner der Meeresbewohner konnte Ihr helfen. Und allmählich verliert Sie sogar die Erinnerung an ihre Eltern. Auf der Suche findet sie schließlich den Clownfisch Merlin und hilft ihm dabei seinen Sohn Nemo zu finden. Ein Jahr später lebt Dorie mit Marlin und Nemo zusammen im Korallenriff. Bei einem von Nemos Schulausflügen, an dem sie als Begleitfisch teilnimmt, erinnert sich Dorie  plötzlich daran, dass sie eine Familie hat. Nur leider erinnert sie sich nur bruchstückhaft. Marlin und Nemo machen sich schließlich gemeinsam mit Dorie auf die Suche. Doch es läuft nicht alles wie geplant. Dorie wird gefangen und ins Meeresbiologische Institut gebracht. Merlin und Nemo versuchen mit Hilfe  der Seelöwen Smutje und Boje sowie der Eistaucherin Becky ebenfalls in das Institut zu gelangen. Doch der Plan scheint nicht wirklich ausgereift zu sein und es kommt immer wieder zu Komplikationen…

Zwar kommt „Findet Dorie“ nicht an die Genialität des erstens Teils heran, trotzdem weiß er zu überzeugen.  Die Figur Dorie schließt man trotz oder vielleicht wegen ihrer Verrücktheit und Dusseligkeit schnell ins Herz. Man erlebt Sie mit all ihren Problemen & Schwächen. Anders wie im ersten Teil dient sie hier jedoch nicht mehr um die allgemeine Belustigung, sondern wirkt tiefgründiger. Und wer beim Ziel ihrer Reise keine feuchten Augen bekommt, der muss mal so gar keinen Bezug zu der Fischwelt & ihrer zweitberühmtesten Bewohnerin haben. Hier nervt Dorie nie, hier tut sie einem oft leid & man leidet mit. Ich habe sie so endgültig lieb gewonnen.

„Findet Dorie“ wird zu keiner Zeit langweilig, wobei die sehr gute Synchronisation und der Wortwitz ihren Teil beitragen. Der einzige vielleicht zu nennender Minuspunkt ist, dass es etwas zu nah am Originalen ist. Trotzdem funktionieren die Sidekicks und Story sehr gut, allerding nicht ganz so brillant wie bei „Findet Nemo“.

Fazit: Findet Dorie ist durchweg ein gelungener Film! Das Abenteuer macht jede menge Spaß. Doch trotz vielen guten Momenten, kommt er nicht ganz an seinen Vorgänger heran. Trotzdem ist es eine mehr als lohnwenswerte Familien-Unterhaltung. Fans des Originals sollten keine Sekunde zögern.

Weitere Informationen

  • VÖ Homevideo:: Donnerstag, 16 Februar 2017
  • Regiesseur:: Angus MacLane
  • Darsteller:: Anke Engelke, John Lasseter, Lindsey Collins, Andrew Stanton, Ellen DeGeneres
  • Sprache:: Deutsch, Englisch, Spanisch, Türkisch
  • FSK:: 0
  • Spieldauer: 93
  • Studio: Walt Disney
  • VÖ-Kino: Donnerstag, 29 September 2016
Schlagwörter

Spiel mit Multiplayer

Grafik: 100% - 1 votes
Sound: 100% - 1 votes
Gameplay: 100% - 1 votes
Singleplayer: 100% - 1 votes
Multiplayer: 100% - 1 votes
Handlung: 100% - 1 votes
Motivation: 100% - 1 votes

Fabian

Ist nach schlaflosen Wochen nachts spielen um Jahre gealtert, obwohl er gar nicht Geburtstag hatte.

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Kommentare (8)

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