
Heute testen wir den uRage Vendetta 300 (PC) und den uRage Vendetta 305 (Switch). Beide Controller sind fast identisch gebaut und gehören klar zum Low-Budget-Segment. Wir wollten wissen: Reicht ein günstiger Controller für entspanntes Gaming – oder machen die technischen Einschränkungen den Spaß kaputt?
Material & Verarbeitung
Beim Auspacken zeigen die Vendetta-Controller genau das, was man von einem günstigen Gerät erwartet. Das Gehäuse besteht komplett aus Kunststoff, wirkt aber stabil und solide. Die griffige Oberfläche an den Seiten liegt angenehm in der Hand und verleiht dem Controller mehr Halt. Die Spaltmaße sind etwas größer, aber sauber umgesetzt. Nichts klappert, nichts wackelt – für die Preisklasse vollkommen in Ordnung.
Technik & Ausstattung
Der Vendetta 300 verbindet sich über einen 2,4-GHz-Dongle, während der Vendetta 305 klassisch per Bluetooth an die Switch gekoppelt wird. Beide Modelle funktionieren ohne zusätzliche Software oder App – wirklich Plug & Play. Genau das macht sie unkompliziert, aber auch sehr eingeschränkt.
Etwas störend ist die Ladeart: Die Controller lassen sich zwar über PC oder Switch laden, aber in der Zeit kann man Sie nicht nutzen. Nur beim Laden mit Steckdose lässt sich gleichzeitig spielen. Wer wenig freie Steckplätze hat, könnte das nervig finden. Die Verbindung selbst lief im Test aber durchgehend stabil und ohne Abbrüche.
Tasten, Sticks & Steuerungsgefühl
Beim Steuerungsgefühl wird schnell klar, dass wir uns im günstigen Segment befinden. Die Haupttasten reagieren gut und fühlen sich brauchbar an. Problematischer wird es bei den Sticks: Ihr Bewegungsradius ist nicht rund, sondern eher viereckig. Diagonale Eingaben springen oft weiter als gewollt, was vor allem in Shootern oder Rennspielen schnell auffällt.
Auch die Trigger bieten kaum Feindosierung – sie kennen praktisch nur „drücken“ oder „nicht drücken“. Dadurch kann man Gas oder Bremse kaum dosieren. Die Rücktasten wiederum sind gut erreichbar und für diese Preisklasse positiver als erwartet.
Praxis im Spiel
In der Praxis liefern die Vendetta-Controller ein gemischtes Ergebnis. In Spielen wie Battlefield, Formel 1 oder anderen Titeln, die präzise Bewegung oder Triggerdosierung verlangen, fallen die Schwächen deutlich auf. Die Sticks reagieren ungenau und der Triggerweg ist schwer zu kontrollieren.
Bei Spielen wie Skate, Jump’n’Runs, Mario-Titeln oder einfachen Indie-Games sieht es anders aus: Hier funktionieren die Controller problemlos und fühlen sich angenehm an. Für diese Art Spiele sind sie absolut geeignet und machen ihre Sache gut.
Preis-Leistung
Mit einem Preis zwischen 39 und 45 Euro bewegen sich die Vendetta-Modelle im unteren Markenbereich. Für Gelegenheitsspieler, Kinderzimmer, Couch-Koop oder als Zweitcontroller sind sie eine ordentliche Wahl. Noch interessanter wird der Deal, wenn man sie im Angebot für unter 30 Euro bekommt. Zum regulären Preis liefern sie ein solides, aber nicht überragendes Gesamtpaket.
Fazit
Der uRage Vendetta 300 und 305 sind solide Low-Budget-Controller, die zuverlässig funktionieren und sich gut für einfache Spiele eignen. Sie sind ideal für Casual-Gaming, Mario, Jump’n’Run, Indie-Games oder als Zweitcontroller. Wer allerdings präzise Shooter, Rennspiele oder kompetitivere Titel spielen möchte, wird die Limitierungen bei Sticks und Trigger sofort merken.
Für alle, die einfach nur entspannt zocken wollen und nicht zu viel Geld ausgeben möchten, bieten die Vendetta-Controller ein gutes Gesamtpaket – mit klar erkennbaren, aber vertretbaren Schwächen.

Description
Der uRage Vendetta 300 und 305 sind solide Low-Budget-Controller, die zuverlässig funktionieren und sich gut für einfache Spiele eignen. Sie sind ideal für Casual-Gaming, Mario, Jump’n’Run, Indie-Games oder als Zweitcontroller. Wer allerdings präzise Shooter, Rennspiele oder kompetitivere Titel spielen möchte, wird die Limitierungen bei Sticks und Trigger sofort merken.Für alle, die einfach nur entspannt zocken wollen und nicht zu viel Geld ausgeben möchten, bieten die Vendetta-Controller ein gutes Gesamtpaket – mit klar erkennbaren, aber vertretbaren Schwächen
